Nach dem überaus erfreulichen 3:1 Sieg gegen den Tabellennachbarn VfL Ahaus kannte die Freunde bei der jungen SC-Truppe keine Grenzen. Endlich der erste Sieg in der ersten Saison als Herrenteam in der Bezirksklasse. Nach dem letzten Ballwechsel lagen sich die Spieler in den Armen und jubelten im Kollektiv.
Ende gut alles gut – so könnte man meinen. Doch bis zum viel umjubelten Matchgewinn war es ein ganz, ganz hartes Stück Arbeit. Die Herren des SC Hörstel steckten schon bis über beide Ohren im Schlammassel ehe die große Wende kam. Und das sie kam, dass freute vor allem die Zuschauer und das Trainerteam. „Die Jungs können über diese Leistungssteigerung wirklich stolz sein“, so Trainer Christian Allrogge über das Spiel am Samstagnachmittag vor heimischem Publikum. „Eine fast verloren geglaubte Begegnung noch so zu kippen, dass hat viel Selbstvertrauen für die Zukunft gegeben.“
Nun folgte aber die in dieser Phase nicht für möglich gehaltene Wiedererstehung des Teams. Eigentlich am Boden konnte man sich Punkt für Punkt wieder herankämpfen. Alexander Hugenroth – erstmals als Mittelangreifer aufgeboten - hatte genauso wie die Mitstreiter nun das richtige Konzept gegen den Block gefunden. Die Sicherheit im Spiel stieg von Punktgewinn zu Punktgewinn. Bis zum 22:21 führten die Gäste aus Ahaus immer noch denkbar knapp. Doch auch zwei schnell aufeinander folgende Auszeiten der Ahauser konnten die Wende im Spielgeschehen nicht mehr aufhalten. Beim 24:23 lag der SC erstmals vorn und verwertete gleich den ersten Satzball zum Gewinn.
Wie von einer schweren Last befreit spielte die junge Truppe nun den von Beginn an erwarteten Volleyball. Bis zum 7:7 hielt Ahaus noch mit, dann war die Gegenwehr gebrochen. Die SC-Herren ließen jetzt nicht mehr locker und brachten den Durchgang mit 25:16 ungefährdet nach Hause. Der nun in Aussicht stehende erste Spielgewinn in dieser Saison gab nochmals zusätzliche Kräfte frei. Gleichzeitig bauten die Gäste aus Ahaus mehr und mehr ab. Souverän gestalteten die SC´ler den vierten und letzten Spielabschnitt für sich. Nach dem 25:14 Satzgewinn kannte der Jubel dann keine Grenzen.
Das Spiel wurde gewonnen und auch die Rote Laterne in der Bezirsklasse wurde abgegeben.
Prima.