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Abschlussturnier der FLVW-Inklusionsturnierserie

Aufgeregt und voller Vorfreude warteten die jungen Fußballer in ihren Trikots im Atrium des Waldstadions auf ihren Einsatz. Derweil hatten Trainer und Betreuer eine kurze Turnierbesprechung im angrenzenden Jugendraum. Und schon ging es auf den Rasen. Auf drei Fußballfeldern trugen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in drei Altersklassen dieses letzte von sechs Inklusions-Fußballturnieren in der Saison 2017 aus. „Dieses Abschluss-Turnier ist traditionsgemäß in Hörstel“, sagte Uwe Steinebach, Koordinator Handicapfußball im FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.).

17 Mannschaften aus zehn Vereinen im Fußballverband Westfalen traten am Samstag im Hörsteler Waldstadion gegeneinander an und kämpften vom Vormittag bis zum Nachmittag um Tore und Siege und um die Hans-Tilkowski-Wanderpokale. Doch Sieger waren am Ende alle, und für jeden gab es eine Medaille. Und Ortsvorsteherin Angelika Wollny überreichte der jeweils besten Mannschaft aus jeder Gruppe einen Wanderpokal. Das waren bei der Ü12 Westfalia Gemen, bei der Ü15 Germania Datteln und bei der Ü18 der TuS Haltern.

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Spieler, Trainer und Verantwortliche freuen sich auf den Turnierstart (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

Bevor die ersten Spiele angepfiffen wurden, begrüßte der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock die Fußballer und Fußballfreunde. Sport habe eine enorme Kraft, sagte er. Sport mobilisiere nicht nur die körperlichen Kräfte, sondern könne auch gesellschaftlich viel bewegen. „Sport bringt Menschen zueinander. Die gemeinsame Begeisterung für den Sport baut Barrieren und Ängste ab,“ so Hembrock weiter. Sport für alle sei auch im Pakt für den Sport verankert, den der Kreis und der Kreissportbund geschlossen haben. „Sport für alle Menschen, egal welchen Alters, ob mit oder ohne Einschränkungen und mit oder ohne Handicap – niemand soll beim Sport ausgegrenzt werden“, so Hembrock. Im Kreis Steinfurt sei der Anfang für Inklusion im Sport gemacht. Der FLVW beispielweise habe vor vier Jahren eine Inklusions-Arbeitsgruppe gegründet. Seit November letzten Jahres gebe es in den 29 Fußballkreisen des Verbandes Inklusionskoordinatoren. „Auch der Kreis Steinfurt und der Kreissportbund fördern gemeinsam eine umfassende Kooperation der Vereine mit den kommunalen Einrichtungen und gesellschaftlichen Kräften, damit alle Menschen am Sport teilhaben können“.

Dann folgte der Anpfiff. Die Spieler gaben alles. Und jedes Tor und jede gute Aktion bejubelten die Zuschauer am Spielfeldrand. Der SC Hörstel hatte zwei Teams ins Rennen geschickt.

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Bevor die ersten Spiele angepfiffen wurden, begrüßte der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock die Fußballer und Fußballfreunde (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

„Wir sind seit vier Jahren auf dem Weg, unsere Vereine für Inklusion zu sensibilisieren. Wir suchen und finden Vereine, die Inklusion durchführen, um Menschen mit Behinderungen in die ‚Familie Fußball‘ aufzunehmen“, bekräftigte Steinebach die Aussagen Hembrocks. „Wir haben mit dem SC Hörstel, der federführend auf diesem Gebiet ist, eine Arbeitsgruppe gebildet, die Inklusion im Fußball nach vorne bringt.“ Als weiteren Schritt habe der Verband in allen 29 Kreisen einen Inklusionsbeauftragen. „Das ist einmalig in Deutschland“, so Steinebach. Im Fußballkreis Tecklenburg ist Ralf Stille vom SC Hörstel der Inklusionsbeauftragte. Vor einigen Wochen hat er die erste Inklusionstagung mit rund 20 Vereinen durchgeführt. Lobend erwähnte Steinebach auch, dass der Fußballkreis Tecklenburg das Schiedsrichter-Team für dieses Turnier kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Der SC-Vorsitzende Jürgen Lücke merkte an, dass durch diese Turniere auch persönliche Bindungen entstehen.

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Das Schiri-Team v.l.n.r.: Leo Benninghaus, Marco Budke, Gregor Overberg und Marvin Röttering (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

Und Steinebach freute sich über die nette und familiäre Atmosphäre in Hörstel. Das Orga-Team hatte nicht nur Kuchen gebacken, sondern sorgte auch für die Bewirtung mit Essen und Trinken. Und es bot eine Tombola mit 640 Preisen an. Jedes Los war ein Gewinn, wie das gesamte Turnier auch.

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Uwe Steinebach, Koordinator Handicapfußball im FLVW, begrüßte die Teilnehmer (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

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Spieler, Trainer und Verantwortliche freuen sich auf den Turnierstart (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

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Sie richteten das Turnier aus v.l.n.r.: Jochen Bockhöfer, Melanie Horstmann, Ralf Stille, Marcus Plagemann und Lisa Stille (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

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Das Orga-Team kümmerte sich um die Bewirtung und die Tombola (Foto: Marianne Sasse / IVZ)

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