Volleyball

In einem Rhythmus von zwei Jahren sind die Hobbyherren traditionell zu ihrer mehrtägigen Tour unterwegs. War das Ziel im Jahr 2024 Rostock im hohen Nordosten, so ging die Reise diesmal nach Eisenach.

Ein erstes Highlight stellte die Besichtigung des Erlebnis-Bergwerks in Merkers dar. Die SC-ler fuhren dabei Untertage und konnten sich über eine abenteuerliche Busfahrt in den bis zu 800 Meter tiefen Stollen freuen. Ein besonderes Erlebnis war eine Lasershow in der riesengroßen Konzerthalle, die bei Veranstaltungen bis zu 1.000 Besucher gleichzeitig aufnehmen kann.

Am zweiten Tag hieß es Wandern. Zunächst ging es steil bergauf zur Wartburg. Dort hatten alle Hobbyherren die Möglichkeit sowohl die Räumlichkeiten bei einer Besichtigungstour zu erkunden als auch die wunderbare Aussicht auf das Thüringer Land zu genießen. Der weitere Weg führte die Hörsteler Truppe anschließend durch die Drachenschlucht, die an den engsten Stellen eine Durchgangsbreite von unter einem Meter aufwies. Am Ende der Wanderung ging es mit dem Linienbus zurück, ehe man noch einen kurzen Abstecher zum Automuseum in Eisenach unternahm. Dort konnten die SC-ler interessante Infos zur Chronik und Geschichte des Autobaus in Eisenach erfahren. Von den Anfängen der Dixi-Fahrzeuge, über den späteren Einstieg von BMW, ehe nach dem Krieg der Wartburg gebaut wurde. Heute läuft in Eisenach der Opel Grandland vom Band.

Volleyball Wartburg 2026
Foto: Die Volleyballer vor der Wartburg in Eisenach

Ein letztes Highlight bot sich den SC-Herren auf ihrem Weg zurück nach Hörstel. Der Abstecher zum Point Alpha (dem westlichsten Standort der Grenze vor der Wende) zeigte nochmal genau auf, wie sich amerikanische und sowjetischen Soldaten an der Grenze gegenüberstanden. Dabei diente der geographisch hoch gelegene Standort Point Alpha für beide Seiten als ein idealer Beobachtungspunkt, um den politischen Gegner inspizieren zu können.

 

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